Christuskirche/ Rotenbühl: Jazzkirche


Jazzkirche
„Jazz" ist in Musik gefasst dasselbe, was das Volk Israel mit seinen Psalmen in Worte gefasst hat: Trauer und Schmerz, Dank und Jubel. Im Jazz fließen gegen Ende des 19. Jahrhunderts rhythmische Arbeitslieder der deportierten schwarzen Sklaven in Amerika mit Wiegenliedern und Spirituals, mit Volks- und Kunstmusik zusammen. Im Laufe der Jahrzehnte zieht der Jazz über die Kontinente als eine Musik, die immer wieder zur Befreiung ruft.
Seit nunmehr 3 Jahren hat der Jazz einen festen Platz an der Christuskirche. Der Saxophonist Tom Penninger hat damals mit einer kleinen Gruppe begonnen, Jazzmusik zu machen. Ihre Premiere hatte die Gruppe zum Jubiläum des Gemeindezentrums im Sommer 2007. Ihr Name „Ilsekapelle" erinnert an den St. Johanner Pfarrer Gustav Ilse, nach dem der Ilseplatz auf dem Rotenbühl benannt ist. Die „Kapelle" ist bewusst doppeldeutig für den Zusammenschluss der Musikerinnen und Musiker, die sich als „Kapelle" in der Kirche verstehen und damit von anderen „Bands" unterscheiden. 
Ab 20 Uhr: Den Auftakt macht die „Ilsekapelle. Im Laufe des Abends geht es weiter mit einem Gang durch die Geschichte des Jazz, mit Tonaufnahmen und Bildern, mit Streiflichtern aus den Anfängen des Jazz und immer wieder Livemusik.
Musikalische Leitung: Tom Penninger ,Moderation und Lesungen: Patrick Fries, Vera Waschbüsch, J-Martina Rief,Tontechnik: Uwe Sandmeyer

Die Christuskirche - Rotenbühler Weg - St. Johann
Die Christuskirche auf dem Rotenbühl ist ein Ort, welcher Zeugnis gibt von Wandel und Beständigkeit. Nach dem 2. Weltkrieg Krieg gab es auf dem Rotenbühl zunächst eine Notkirche mit einer lebendigen Kinder- und Jugendarbeit.
Zusammen mit dem Architekten Rudolph Krüger entwickelte das Presbyterium die Pläne für ein Gesamtensemble einer Kirche mit Gemeindezentrum. Höhepunkt und Abschluss des Gesamtvorhabens war vor 50 Jahren die Einweihung der Kirche am Sonntag Jubilate 1959.
Ein besonderes Gestaltungselement der Kirche sind die vier Glaswände. Sie nehmen symbolhaft alt- und neutestamentliche Offenbarungsworte auf. Durch alle vier Glasbilder zieht sich das Zeichen des Bundes, den Gott für alle Zeit geschlossen hat: ein Lichtbogen mit dem Scheitelpunkt über dem Kreuz. So zeugt die Christuskirche von der Beständigkeit der frohen Botschaft, während die Menschen kommen und gehen.
Im Laufe der Jahre ist die Christuskirche mit ihren Räumen zum Zentrum verschiedenartiger musikalischer Arbeit geworden.




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