St. Josef; Taizé-Kirche


„Taize -Kirche"
Wir beten mit einfachen Worten, singen bekannte Lieder aus Taize und halten Stille vor Gott.
20. 00 Uhr Taize -Gebet mit der Frauenschola der Pfarrei St. Josef, Leitung Achim Lieblang
ab 21 Uhr Taize- Musik, Gebetsimpulse
24. 00 Uhr Abschlussgebet

Sankt Josef, Pfarrer Bungarten-Straße, Malstatt
St. Josef ist die Pfarrkirche der 2006 neu gegründeten Pfarrei St. Josef Saarbrücken, zu der auch die Kirchen St. Paulus und St. Antonius gehören.

St. Josef ist als Kirchenbau Ausdruck einer Bevölkerungsentwicklung, die die Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts mit sich gebracht hat. 1908-1910 nach den Plänen des Bonner Architekten Johann Adam Rüppel im neugotischen Stil errichtet, war sie bereits der zweite Kirche der erst 1888 errichteten katholischen Pfarrei St. Josef im Stadtteil Malstatt. Die Pfarrei war damals mit 21.000 Katholiken die größte im Bistum Trier.
Knapp hundert Jahre nach ihrer Fertigstellung präsentiert sich St. Josef als ein Kirchenraum, der nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg starke Veränderungen erfahren hat. Es ist zwar immer noch die gewaltige dreischiffige Basilika mit Querhaus, eingezogenem Chor und Gewölbedecken, doch hat der Wiederaufbau 1948-61 eigene, zeitgenössische Akzente gesetzt. Bemerkenswert sind die Glasfenster von Anton Wendling und Reinhard Hess, die fast ganz auf figürliche und historisierende Elemente verzichten. Ansonsten ist die Farbfassung bewusst nüchtern und lässt die großen Wand- und Wölbflächen leer. Im Chorraum ersetzte der freistehende Altar den Hochaltar und nahm Ideen der späteren Liturgiereform vorweg: die Konzentration auf das Wesentliche und eine aktivere Beteiligung am Gottesdienst. Lediglich einige Relieftafeln des gotischen Hochaltares und des Josefaltares finden sich als Zeugen der ersten Innenausstattung in der Werktagskapelle, die ebenfalls neu entstand. Die Turmspitze, die einmal 75 Meter erreichte, wurde ebenfalls nicht wieder aufgebaut.




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