St. Paulus: „Paulus :(Um-)Wege! - Und meine Wege ... ?


„Paulus :(Um-)Wege! - Und meine Wege ... ?"
Wir nehmen unseren Kirchenpatron und das Paulusjahr, das an seine Geburt vor ca. 2000 Jahren erinnert, zum Anlass, seine Wege und Umwege mit den eigenen Wegen und Umwegen in Verbindung zu bringen. Wir bieten in der Kirche Gelegenheit, ein großes Labyrinth abzuschreiten, wir laden ein zu Ausdruckstanz (A. Grothe) und kreativer Malerei (K. Burkhardt). In der Ruhezone der Seitenkapelle werden Texte aus der Apostelgeschichte und den Paulusbriefen, sowie „Wege-Texte" zu hören und zu lesen sein. Unabhängig von den Zeiten kann man jederzeit bestimmte Angebote wahrnehmen.
Programm:
20.00 Lesung in der Kapelle
20.30 Meditative Wegtänze
Lebensweg-Zeichen gestalten
21.00 Lesung
21.30 Bewegte Lebenswege erfahren
Lebensweg-Zeichen gestalten
22.00 Lesung
22.30 Getanztes Kreuz
Lebensweg-Zeichen gestalten
23.00 Lesung
23.30 Abschluss: Getanzter Pilgerweg

St. Paulus gehört als eine von drei Kirchen zur 2006 neu gegründeten Pfarrgemeinde St. Josef.
St. Paulus steht an exponierter Stelle im Schnittwinkel der Lebacher Straße und der Rheinstraße. Ganz bewusst einer Fabrikhalle sollte dieser Kirchenneubau in einem Arbeiterviertel gleichen. Das 1959-1961 nach den Plänen des Trierer Architekten Fritz Thoma erstellte Bauwerk war mit dem Baustoff Beton, seiner Höhe und Weite im Innern (L 33m, B 32m, H 18m), dem weißen Anstrich der Wände und der Innenbeleuchtung durch Straßenlaternen dieser Idee verpflichtet. Über zwanzig Jahre später wurde die Kirche komplett verändert und so ist, wer sie heute betritt mehr als erstaunt über den Kontrast zwischen der nüchternen Fassade und dem Inneren, das nun trotz seiner Weite Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Die Innenwände wurden verklinkert, der Raum als Zentralraum neu gestaltet. Der Altar mit dem Baldachin bildet den Schnittpunkt zweier Achsen, die durch die Anordnung der Bänke und die Aufhängung der Lampen ein Kreuz abbilden.
Die Glaubensverkündigung der Architektur wird durch die Fenster des Saarbrücker Künstlers Boris Kleint unterstützt. Glaube, Hoffnung und Liebe, die Paulus in 1 Kor 13 nennt, entsprechen den Rot-, Blau- und Grüntönen in jeweils einer Kirchenwand. Schmale, goldgelbe Streifen darin erinnern an die aufleuchtende Gnade Gottes im Alltag des Menschen. Sie setzen die Lichtexplosion im 500 qm großen Westfenster fort, wo das Bekehrungserlebnis




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