Schlosskirche


Schlosskirche
Am Schlossberg Alt Saarbrücken
Haltestelle: Staatstheater

Pfingstmusik vom Mittelalter bis heute

Alte und Neue Musik zu Pfingsten erfüllt die Schlosskirche anlässlich der Nacht der Kirchen, umrahmt von Führungen durch das Museum in der Schlosskirche.

Unter dem Titel „Veni Creator Spiritus – Komm Schöpfer Geist“ bringt die pfingstliche „KonzertVesper“ Vokal- und Instrumentalmusik von Bach, Biber, Glaus, Dunstable, Kaminski, Kagel, Scheidt, Schroeder u. a.

Es singt und spielt das Ensemble la rosa dei venti and Friends (Konzeption und Leitung: Lutz Gillmann):
Claudia Kemmerer (Mezzosopran),
Mechthild Blaumer (Violine und Fidel),
N. N. (Violoncello und Viola da gamba),
Lutz Gillmann und Eri Takeguchi (Orgel und Cembalo),
N. N. (N. N.).

Im Überblick:
19 Uhr Führung
20 Uhr Pfingstmusik
21 Uhr Führung
22 Uhr Pfingstmusik
23 Uhr Führung

Die Schlosskirche zählt zu den bedeutenden mittelalterlichen Zeugnissen in Saarbrücken. An ihrer Stelle stand zunächst eine wohl vor 1261 gegründete, dem heiligen Nikolaus geweihte Kapelle. Die spätgotische Kirche selbst findet erstmals 1476 Erwähnung, ihr Baubeginn ist hingegen wahrscheinlich früher anzusetzen.
Nach massiven Beschädigungen durch einen Bombenangriff 1944 wurde die Schlosskirche 1952-58 wieder aufgebaut. Georg Meistermann schuf mit dem 1958-59 entstandenen Glasmalereizyklus für die 26 neuen Glasfenster der Kirche zugleich sein größtes zusammenhängendes Ensemble. Von der originalen Barockausstattung haben sich die spätbarocken Grabmäler des Saarbrücker Herrscherhauses sowie der Kanzelfuß von 1622-23 und Teile der ursprünglich auf den Gewölbediensten aufgestellten Apostel erhalten. Zunächst wieder als Gotteshaus dienend, wurde das Gebäude seit 1982 von der Hochschule für Musik Saar für Proben und Konzerte genutzt, bis es 1993 in den Besitz des Saarlandes überging. Im Jahre 2004 wurde es als Museum in der Schlosskirche, das die sakralen Kunst- und Kulturdenkmäler der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz und anderer Leihgeber präsentiert, wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.




Zurück