Ludwigskirche


Ludwigskirche, Ludwigsplatz, Alt-Saarbrücken

Haltstelle: Hinter der Ludwigskirche

Gospelkirche

20.00 Uhr: Der GospelChor Saarbrücken (Ltg Otto Deutsch) führt das Musical "Godspell" von Stephen Schwartz in einer konzertanten Fassung auf.  "Godspell" ist die altenglische Fassung von "Gospel" und bedeutet wörtlich:  "gute Nachricht".  Dem Musical liegt die Geschichte Jesu nach dem Matthäus-Evangelium zugrunde. Aber die Musik ist von heute! Beides zusammen ist eine ungemein reizvolle Mischung, und man hört die Worte aus dem Evangelium und aus der christlichen Glaubensgeschichte, wenn sie so gesungen werden, ganz neu. 

21.30 Uhr: GospelBoat der Gospelchor der Evangelischen Kirchengemeinde Ottweiler (Ltg Bettina Nonnweiler) singt Gospels, Spirituals, afrikanische Musik sowie Musik aus der englisch-anglikanischen Tradition. Begleitet werden wird das Ensemble von Prof. Jörg Nonnweiler an Klavier und Orgel.

23.00 Uhr: Moderne Anbetungsmusik mit der Gruppe "Trinity" Rebecca Vanden Berg (Oregon, USA),  Jeffry Simangunsong und Dave Soepriyadi (Indonesien)  loben und preisen Jesus durch moderne christliche Musik aber auch durch alte Gospel. 

 

In Ludwigskirche und Ludwigsplatz - geplant und gebaut von Friedrich Joachim Stengel - verdichten sich barockes Bauen, protestantische Kirchenbautheorie, Maßwerksystem, zeit- und kunstgeschichtliche Aussagen in der "Place Royale"-Invention. 1775 in Dienst genommen, mit kreuzförmigem Grundriss ist das Gotteshaus eine "Breitsaal-" oder "Querhauskirche" mit Emporen in den vier Kreuzarmen. Die Empore im Ostannex mit Fürstenstuhl wird getragen von "weltlicher" (Szepter / Gesetzesrollen-Gerechtigkeit) und "geistlicher Gewalt" (Herz-Barmherzigkeit und Schlüssel - Wächteramt der Kirche, Buße und Beichte). Die Westempore mit der Orgel wird getragen von "Sakrament" (Kelch) und "Predigt" (Bibel), sowie "vokaler" (Notenblatt) und "instrumentaler Kirchenmusik" (Blasinstrument).
Die Karyatiden im Südbereich stehen für „Freigiebigkeit/Wohlstand" (Füllhorn) und „Friede" (Zweig), im Norden für „Hoffnung" und „Leiden" (Wurzel Jesse und Fackelhalter), die auf den kommenden Messias hinweisen. Martin Luthers Zwei-Reiche-Lehre wird dargestellt. Christfest, Karfreitag, Ostern, Pfingsten innen und außen in den Symbolen erkennbar. Über den Eingängen wird in Wort und Bild an den erbauenden Fürsten erinnert. Vier Evangelisten umgeben die Ludwigskirche. Zwei Straßenachsen führten auf die Ludwigskirche zu. Verschiedene Haustypen bilden den Platz. Seit der Bombenzerstörung am 5.10.1944 wird die Kirche restauriert.

 




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