Notkirche am 40er Grab


Kirche als Herberge

19.30 Uhr bis 24.00 Uhr
Begegnung mit Gesprächen

Jazz mit der Jazz-Arbeitsgemeinschaft des Saarbrücker Ludwigsgymnasiums
Musette mit Brigitte Matthieu und Andreas Weber
Kirchenkabarett mit Thomas Paulußen
Lesungen zum Thema „Kirche unter Menschen"
Gedanken an Pfingsten zur Gestalt einer Kirche der Zukunft
Konstruktives: Wir bauen unsere Kirche aus Lego

Baguette, Getränke, Zeit zum Spielen, Hören, Spinnen und Reden...

Notkirche am 40er Grab
Spichererbergstr./ Lerchesflurweg, Alt-Saarbrücken
Haltestelle 40er Grab

Die evangelische Notkirche ist eine der ganz wenigen noch erhaltenen und kirchlich genutzten Holznotkirchen Deutschlands. Ein flaches Satteldach schließt den eingeschossigen einschiffigen Bau ab, der während des 2. Weltkrieges in der Schweiz als Militärbaracke angefertigt wurde. Nachdem die Baracke der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Saarbrücken im April 1946 von der amerikanisch-Iutherischen Kirche durch Vermittlung des Ökumenischen Rates in Genf geschenkt wurde, nutzte die Gemeinde sie als Notkirche. Da das Zentrum Saarbrückens nach Ende des Zweiten Weltkriegs verwüstet war, errichtete man den Bau auf einem städtischen Grundstück im Randbereich der Gemeinde.
1952 erfolgten kleinere Veränderungen im Innern sowie der Anbau einer Orgelnische und eines Dachreiters. Neben dem Gemeindeleben war dort auch ein Kindergarten beheimatet. Aus dem Notgeschenk ist in der Gegenwart eine Besonderheit geworden, der heimelige Innenraum bietet auch ökumenische Gastfreundschaft für die Katholische Schwestergemeinde St. Jakob und die Alt-Katholische Gemeinde Christi Frieden. Die vielleicht gemütlichste Kirche in Saarbrücken...

 




Zurück