St. Jakob


„Frère Jacques" - Begegnungen mit einem populären Unbekannten

Immer mehr Menschen machen auf Pilger und sich auf den Weg nach Santiago de Compostela. Doch wissen sie, wen sie da besuchen?
St. Jakob hat hier als Jakobuskirche eine Aufklärungspflicht. Damit noch mehr Menschen Pilger werden und erste Kennenlernversuche unternehmen, wem sie am Ende des „camino" (Pilgerweg nach Santiago) begegnen, wird er vorgestellt: „Frère Jacques", der „Bruder Jakobus", Apostel, mit den Beinamen „Donnersohn", „der Ältere" und „der Große". Die Präsentation geschieht in Form eines „begehbaren Hörbuches" anhand der biblischen Texte zu Jakobus sowie den reichen Überlieferungen in der „Legenda Aurea".
Im Stundentakt wird eine Jakobustextkollage zu Gehör gebracht, unterstützt von eingespielten Klängen, die zu seiner Ehre komponiert wurden.
Ein Informationsstand der Jakobusgesellschaft Rheinland-Pfalz/Saarland informiert über die vielen Wege, die zu ihm führen.

geöffnet von: 20 bis 24 Uhr

Pfarrkirche St. Jakob (Pfarrgemeinde St. Jakob)
Alt-Saarbrücken, Ecke Stengelstraße-Keplerstraße
Haltestelle: Hinter der Ludwigskirche

Auf zwei Gartengrundstücken wurde die Jakobskirche errichtet und am 9. Juli 1887 von Bischof Felix Michael Korum konsekriert. Aufgrund des durch die Industrialisierung anwachsenden katholischen Bevölkerungsteils in (dem damaligen eigenständigen) Saarbrücken (heute Alt-Saarbrücken) wurde die Kirche in den Jahren 1906-07 in den heutigen Ausmaßen erweitert.
In den Bombenangriffen auf Saarbrücken im Zweiten Weltkrieg am 9. August 1944 wurde auch die Jakobskirche zerstört und erhielt nach dem Krieg ihr heutiges (im Innenraum komplett verändertes) Aussehen. Der Titel der Kirche, der des Apostels Jakobus d. Ä. geht zurück auf einen diesem Apostel geweihten Altar in der ehemaligen Burgkapelle (heute Schloßkirche) - auf Initiative von Graf Johann II. dort errichtet im Jahre 1356.
Das heutige Aussehen der Jakobskirche mit den durch den Krieg geschlagenen Wunden und im Rahmen der nach dem Krieg gegebenen bescheidenen Möglichkeiten hat der ehemalige Bistumskonservator des Bistums Trier so beschrieben: „Die Jakobskirche hat den Charme einer mittelitalienischen Bettelordenkirche mit ihrem durch die Kassettendecke bedeckten hallenartigen Kirchenraum und dem neugotisch überwölbten Altarraum."
Heute ist die Jakobskirche die Pfarrkirche der im Jahre 2003 neugegründeten Pfarrgemeinde St. Jakob mit den Pfarrbezirken St. Jakob, St. Mauritius und Heilig Kreuz.

 




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