Parkstraße 2
66693 Mettlach

Gottes Schöpfung und der Weg zu unserem Herzen
19.30 Uhr und 20.30 Uhr Meditatives Freies Tanzen zum Thema:
Anschließend gemütliches Beisammensein
Die 1961/62 gebaute Ev. Kirche in Mettlach basiert auf dem Grundriss eines gleichseitigen Dreiecks, auf dem eine Pyramide steht. Die Bestimmung des Gebäudes als „Zelt für die auf Erden wandernde Gemeinde“ in Anlehnung an 2. Mose ff. Foto wird dokumentiert durch die äußere Gestaltung, die Form des Daches und die breite Bleiverglasung, die laut Glaskünstler Selgrath, an die Decken und Felle erinnern sollen, aus denen vor ca. 3000 Jahren die Zelte der Nomaden bestanden. Das Prinzips des Dreiecks wurde auch Ausgangspunkt und Element der Innenraumgestaltung. Unter der Dachspitze, der höchsten Erhebung des Raumes und gleichzeitig der Schwerpunkt des Grundrisses befindet sich der Altar. Die sichtbaren Fachwerkbinder aus Stahl stützen von den Ecken des Raumes aufstrebend das Dach und in dessen Firstpunkt das Kreuz, dessen vertikalen Balken sie als Schlussstück benutzen. Der aus keramischen Fliesen hergestellte Fußboden ist wiederum in Dreiecke aufgeteilt, deren Fugen zentral auf den Altar zulaufen. Die Altarstufenplatte ist sechseckig und wurde aus Dreieckplatten zusammengesetzt. Aus der Fußbodenebene heraus wurde der Altar als zylindrischer Block geformt. Seine Verkleidung besteht ebenfalls aus keramischen Platten, jedoch hier handgeformt und kunstvoll unter der Leitung von Herrn Presbyter Danner glasiert. So symbolisiert der Altar „das Auge Gottes, der gnädig über seine Gemeinde wacht.“ Dem räumlichen Schwerpunkt des Altars antwortet das aus dem Dachraum herabhängende Kreuz aus Nickel, das vom Kunstschmied Steines gestaltet und angefertigt wurde. Dort, wo die Dreieckseiten den Altarbereich tangieren, wurden mit Kanzel, Orgel und Taufstein weitere Hauptpunkte des Raumes gebildet.
