Scheidter Straße 22
66123 Saarbrücken

Frieden wagen – In frieden sterben
18.00 Uhr Übertragung des Eröffnungsgottesdienstes
ab 19.00 Uhr Unter dem Motto „Dem Tod ein Gesicht geben“ stellt das St. Jakobus Hospiz gemeinsam mit der Neuapostolischen Kirchengemeinde Saarbrücken die Menschen in den Mittelpunkt, die ihre Zeit auf dieser Erde schon erlebt haben. Wir lassen die Verstorbenen sprechen und geben ihnen auch nach ihrem Ableben ein Gesicht. Angehörige und Ehrenamtliche sind dazu aufgerufen, uns Informationen über ihre Liebsten zu übermitteln und den Besucher*innen einen Einblick in das Leben von Menschen zu geben, deren Geschichte erzählt werden soll.
Neben einer Trostbank, auf der man Platz, und sich Zeit für die eigene Trauer nehmen kann, wird auch eine Schreibwerkstatt sich mit der Frage beschäftigen: „Wie lebt es sich im Himmel (weiter)?“. Auf einem großen Bildschirm laden letzte Lieder zu einer musikalischen Reise ans Lebensende ein. Musiker tragen mit verschiedenen Instrumenten aussagekräftige Stücke vor und gestalten den Abend mit.
19.30/20.30/21.30/22.30 Uhr Lesungen von Texten laden zum Verweilen und Zuhören ein
Auch für das leibliche Wohl der Gäste an diesem Abend wird gesorgt sein. Brot und Wein, von Gott gegeben, soll Kraft und Mut geben, die Reise ans Ende des Lebens zu wagen.
Neuapostolische Kirche Saarbrücken
Vor mehr als 100 Jahren, im Jahr 1903, wurde die Kirchengemeinde Saarbrücken als erste Neuapostolische Gemeinde im Saarland gegründet. Aus spärlichen Anfängen entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte ein lebendiges und bewegtes Gemeindeleben. In diesen Jahren entstanden um die saarländische Landeshauptstadt viele weitere neuapostolische Gemeinden.
Die Gemeinde Saarbrücken gehört heute zum Kirchenbezirk Saar-Pfalz, zu dem insgesamt 15 Gemeinden, verteilt im Saarland und der angrenzenden Pfalz, gehören. Zur Gemeinde Saarbrücken zählen rund 520 Kirchenmitglieder. Das Kirchengebäude in der Scheidter Straße 22 wurde 1954 eingeweiht, um die Jahrtausendwende umfangreich renoviert und 2002 wieder seiner Bestimmung übergeben. Eine imposante Pfeifenorgel von Orgelbauer Andreas Offner prägt seither das Kirchenschiff des Gotteshauses.
Das Gemeindeleben ist vielfältig und bezieht die Gemeindemitglieder aller Altersklassen ein. Der Gemeindechor mit ca. 35 Sängerinnen und Sängern unter Leitung von Hermine Diesinger verfügt über ein beachtliches Repertoire und kommt in jedem Gottesdienst zum Einsatz. Ein Team von mehreren Organisten sowie ein kleines Ensemble bereichern die Gottesdienste der Gemeinde. Neben der sakralen Gestaltung und der Seelsorge gibt es Gesprächskreise, verschiedene Kinder-, Jugend- und Familienaktivitäten sowie eine aktive Seniorengruppe. Die Amtsträger der Gemeinde werden durch ein Gemeindegremium unterstützt, das alle 2 Jahre aus dem Kreis der Gemeindemitglieder neu gewählt wird.
Die Gemeinde lebt und pflegt eine Gemeinschaft, in der – wie es auch der Katechismus der Neuapostolischen Kirche beschreibt – „jeder die Liebe Gottes und die Freude erlebt, ihm und anderen zu dienen.“ Oder anders: „Eine Kirche, in der sich Menschen wohlfühlen und – vom Heiligen Geist und der Liebe zu Gott erfüllt – ihr Leben nach dem Evangelium Jesu Christi ausrichten und sich so auf sein Wiederkommen und das ewige Leben vorbereiten.“
