Kirchenstraße 11
66424 Homburg(Saar)

Ausstellung „Nomaden der Neuzeit“
– kreative Kunstwerke von Menschen am Rande der Gesellschaft. Ort des Schaffens ist die Saarbrücker Wärmestube, in der Annette Orlinski jede Woche Kreativgruppen für Frauen und Männer anbietet. Der Abend lädt zur Begegnung ein und wird von einem musikalischen Programm unter der Leitung von Bezirkskantor Stefan Ulrich begleitet.
19.00 Uhr Musikalische Einstimmung an Orgel (Stefan Ulrich) und Saxophon (Thomas Girard)
19.10 Uhr Begrüßung und Einführung ins Thema
19.25 Uhr Musik (Orgel und Saxophon)
19.35 Uhr Dialog zur Ausstellung mit der Künstlerin Annette Orlinski
20.00 Uhr Musik (Orgel und Saxophon)
20.10 Uhr Zeit für Begegnung mit den Künstlerinnen und Künstlern
21.00 Uhr Duo IT TAKES TWO
21.45 Uhr Duo ANNIKA & LEVIN
Ab 22.30 Uhr Pfingstfeuer neben der Stadtkirche
23.00 Uhr Veranstaltungsende
Getränke und Fingerfood
Die Protestantische Stadtkirche in Homburg, eine neugotische Hallenkirche, wurde 1874 auf dem zu klein gewordenen Vorgängerbau von 1699 errichtet, flankiert von einem barocken Turm, der Ende des 18. Jahrhunderts den früheren hölzernen Turm ersetzte. 1949 nach der Zerstörung des Chors und der Südwestfassade durch den Zweiten Weltkrieg neu eingeweiht, erhielt die Kirche in den Jahren 1952 neue Buntglasfenster von Max Mertz an der Westfront und 1955 im Altarraum. 1969 wurden bei der Innenrenovierung der Boden mit Kalksandstein belegt, ein neuer Altar und ein Ambo anstelle der Kanzel angeschafft und die Bänke durch Stühle ersetzt. 2003 wurden die Prinzipalstücke durch einen Taufstein ergänzt.
Der neugotische Innenraum mit seinen grazilen Säulen und Spitzbogengewölben besticht durch seine klare und sehr zurückhaltende Formensprache und schafft damit eine stille und freundliche, „fast aristokratisch anmutende“[1] Atmosphäre, die zu Sammlung und Ruhe einlädt. Umso spannungsreicher ist der Kontrast, den die von dem Homburger Künstler Hermann Th. Juncker 1990 bis 1995 für die Nord- und Süd- und Ostseite der Kirche geschaffenen Fenster in einer „sinnlich-leidenschaftlichen Eruption aus Farbe und Licht“[2] beim Betrachter hervorrufen.
Schon vor 1719 war die Kirche mit einer Orgel ausgestattet, die im Laufe der Jahrhunderte mehrfach renoviert bzw. durch neue Instrumente ersetzt wurde. Seit 1972 wurde eine Steinmeyer-Orgel eingebaut. Sie besitzt ein Werk mit drei Manualen mit mechanischer Traktur und elektronischer Registratur mit 33 Registern.
Hinweis Parkplätze
Die protestantische Stadtkirche befindet sich in der Innenstadt von Homburg in der Kirchenstraße. Direkt gegenüber befinden sich einige Parkplätze, die aber oft belegt sind. Deshalb ist zu empfehlen, dass Autofahrer die Parkplätze am Amtsgericht Homburg nutzen. Sie sind über die Obere- und Unterallee zu erreichen. Der Zugang zur Stadtkirche ist dann über die Schwesternhausstraße möglich.
